Tag 3 – Solsteinhaus – Pfeishütte

Wegdaten

StartWegpunkteZielDistanzAnstiegAbstiegAnspruch
Solsteinhaus„Hippen“
Frau Hitt Sattl
Restaurant Seegrube
Pfeishütte16,5km1.303m1.187manspruchsvoll

Rahmenbedingungen

Sonne: Wir sind hier viel auf den Höhen unterwegs. An sonnigen Tagen also Sonnenschutz nötig.

Wasser: kaum Wasserquellen. Unbedingt auch an Wasser für den Hund denken.

Wege: Wir sind hauptsächlich im alpinen Gelände unterwegs, teilweise Geröll und auch drahtseilversicherte Passagen dabei, Trittsicherheit nötig. Generell sehr langer Weg, der viel Kondition und Ausdauer verlangt.

Wegbeschreibung

Am 3. Tag haben wir die anspruchsvollste Tour des gesamten Höhenwegs. An dem Tag sollte man daher lieber nicht zu spät starten. Es geht auf der Etappe über den Gipfelstürmerweg und Goetheweg zur Pfeishütte. Den Vormittag über war ich quasi alleine unterwegs und konnte die herrliche Landschaft und das Karwendelmassiv genießen.

Über Gipfelstürmerweg zu Frau Hitt Sattel

Der Geröll-Weg

Man geht zunächst Richtung Möslalm und zweigt dann bei der „Wilden Iss“ dem Gipfelstürmerweg (215). Der Steig führt in Serpentinen über einen mit Bäumen und Latschen bewachsenden Rücken bis zur „Hippen“. Von hier geht es erstmal wieder bergab.

Auf dem Geröll sollte man achtsam gehen, um nicht ins Rutschen zu kommen. Wenn man den Weg nach unten gut gemeistert hat, darf man über einen Geröllanstieg Richtung Frau Hitt Sattel gehen. Dieser Weg zieht sich extrem hin und man hat manchmal das Gefühl wie im Schnee einen Schritt zurück als vor zu gehen.

Blick nach Innsbruck

Am Ende geht es dann noch seilversichert bis zum Sattel. Ich habe hier oben meine Brotzeit genommen. Es ist paradox wie man auf einmal hier oben ist und aus der so unberührten und schroffen Natur plötzlich Innsbruck und die Zivilisation zu seinen Füßen sieht.

Es ist paradox wie man auf einmal hier oben ist und aus der so unberührten und schroffen Natur plötzlich Innsbruck und die Zivilisation zu seinen Füßen sieht.

Über Restaurant Seegrube zum Hafelekarhaus

Von hier geht es nun steil absteigend dem Weg 215 folgend Richtung Höttinger Alm. Nach den ersten komplizierten Metern, läuft man recht entspannt über Bergwiesen bis zum Restaurant Seegrube. Hier habe ich meine Wasserreserven wieder aufgefüllt. Lange aufhalten wollte ich mich hier allerdings nicht, denn hier kann man mit der Gondel von Innsbruck hochfahren und es ist absolut touristisch überlaufen, zumindest wenn man wie ich im August hier unterwegs ist. Weiter geht es den Steig 216 hinauf zum Hafelekarhaus (2.269 m).

Der letzte Teil auf dem Goetheweg

Von hier geht man nun den wunderbaren Goetheweg (219) zur Pfeishütte. Zunächst geht es recht entspannt ohne große Höhenunterschiede zur Mühlkarscharte. Wenn man nach rechts schaut, sieht man Innsbruck und das Inntal.

Wenn man nach links schaut, genießt man unendliche Blicke ins schroffe Karwendelgebirge.

Blick vom Goetheweg zurück ins Karwendelmassiv

Der Weg führt in Serpentinen auf die Mandlscharte (2.314 m) und von dort läuft man dann ganz entspannt die letzten Meter zur Pfeishütte.

Pfeishütte

Öffnungszeiten: 2. Juni bis Anfang Oktober. Je nach Wetter eine Woche früher oder später geöffnet/geschlossen. Telefonische Nachfrage bei den Wirtsleuten.

Kontakt: +43 720 316596 – http://www.pfeishuette.at

Abendessen: Auswahl zwischen zwei Gerichten

Frühstück: Tolles Buffett, fast wie im Hotel

Hygiene: Duschen vorhanden

Hüttenschlafsack: ja

Hund: schläft mit im Mehrbettzimmer

Nächste Etappe

Um zur nächsten Etappe zu gelangen, kannst du einfach links den jeweiligen Tag auswählen. Auf dem Handy findest du das Menü ganz unten auf der Seite.

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