Tag 1 – Dientalm – Goldegg

Unendliche Weitblicke

Wegdaten:

StartWegpunkteZielDistanzAnstiegAbstieg
DientalmKlingelbergalm
Schneebergkreuz
Hochegg
Goldegg16,45 km639m1.144m

Track auf Bergfex: https://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/fernwanderweg/748296,salzburger-almenweg-individuell-tag-1–dientalm–goldegg/

Rahmenbedingungen:

Sonne: Da wir erst recht spät gestartet sind an dem Tag hat uns die Sonne nicht so sehr gestört. An heißen Tagen ist allerdings kaum Schatten auf der Strecke.

Wasser: Es gibt immer wieder Wasserläufe, wo der Hund etwas trinken kann. Die Frage ist natürlich wie voll diese Wasserläufe sind, wenn es die Tage davor nicht geregnet hat, so wie bei uns. Wir hatten auf jeden Fall kein Wasserproblem an dem Tag.

Wege: Zwischendurch schöne Wanderwege und kleine Pfade. Letzte Kilometer stark von (Schotter-) Straßen und Forstwegen geprägt. Alles leicht zu begehende Wege mit keinen wirklich steilen Abschnitten.

Start der ersten Etappe von der Dientalm

Am 27.06.2020 starteten wir unsere Almentour, allerdings nicht mit der eigentlichen 1. Etappe des Salzburger Almenweges, sondern kombinierten die Etappen 3, 4 und den Beginn der Etappe 5. So starteten wir beim Parkplatz an der Dientalm auf ungefähr 1.365m. Hier konnten wir das Auto über die Zeit problemlos stehen lassen.

Die ersten reichlichen zwei Kilometer geht es relativ flach den Schotterweg nach oben bis zur Klingelbergalm.

Klingelbergalm, 1.544m

Nach der Alm startet dann endlich ein richtiger Wanderweg. Wir folgen den Schildern Richtung Schneebergkreuz und befinden uns nach kurzer Zeit endlich auch im Schatten einiger Bäume und folgen dem Wasserlauf nach oben. Im Rücken haben wir stets den Hochkönig. Vom Schneebergkreuz haben wir einen wundervollen Rundumblick. Hier hat man ca. ¼ der Gesamtstrecke sowie fast alle Höhenmeter der Etappe geschafft.

Blick zum Hochkönig vom Schneebergkreuz, 1.938m

2. Wegpunkt: Schneebergkreuz

Vom Schneebergkreuz geht es nun weiter den Schildern Richtung Goldegg Weng folgend wieder nach unten. Ganz entspannt wandert man durch Blaubeersträucher und Farne und genießt zu dieser Jahreszeit die blühenden Alpenrosen.

Ende Juni/ Anfang Juli ist die beste Zeit, um die Alpenrosen blühen zu sehen!

Die ganze Zeit genießt man auch hier beste Weitblicke. Wir passieren das Hochegg, müssen aber wieder ein bisschen bergauf bis auf 1.791m. Danach geht’s wirklich nur noch bergab. Leider wird der Wanderweg später zum Forstweg und am Ende sogar zur Straße. Man genießt zwar nach wie vor das Panorama, aber irgendwann ermüdet einen das stetige Bergabgehen ohne Abwechslung für die Füße.

Bei den Schildern halten wir uns nach wie vor stets in Richtung Goldegg Weng. Die Salzburger Almenweg Blume ist hier auch immer auf den Schildern zu finden, sodass man sich nicht wirklich verlaufen kann.

Man sieht hier die kleinen Enzian-Sticker des Salzburger Almenweg auf den Schildern

Am Ende passieren wir noch die Meislsteinalm und den Böndlsee. Dieser liegt kurz vor unserem heutigen Etappenziel – der Pension Pesbichl. Offiziell gibt es hier nur bis 20:30 Uhr warme Küche. Obwohl wir wegen unserem späten Tourenstart zu spät waren, wurden wir noch nett bekocht und konnten so den ersten Tag ganz entspannt ausklingen lassen.

Übernachtung in der Pension (Gasthof) Pesbichl:

Pension Pesbichl
  • Abendessen á la Carte, offiziell warme Küche bis 20:30 Uhr
  • Frühstück: Buffet mit allem was man sich so wünschen kann. Es gab Rührei. Man konnte sich Eier wie man sie mochte zubereiten lassen. Es gab zudem Selbstgemachtes wie Marmelade oder Frischkäse. Man konnte sich selbst Tee zubereiten mit diversesten Teesorten.
  • Hygiene: Badezimmer mit Dusche im Zimmer
  • Hüttenschlafsack: nicht nötig
  • Hund: Für unseren Hund war es super hier. Die Besitzer haben selbst zwei Hunde, die mehr oder weniger frei rum laufen. Somit durfte unser Hund auch fast alles ☺ Beim Frühstück durfte sie sogar mit, solange wir sie brav unter dem Tisch liegen hatten. Da kann man nur volle Punktzahl geben ☺
  • Kosten: 125 Euro (inkl. Frühstück und unserem gewählten Abendessen)

Fazit

Die erste Etappe war geschafft. Nach einer entspannten Nacht und einem reichhaltigen Frühstück vom Buffet starteten wir gemütlich unseren zweiten Tag des Salzburger Almenweges. Die Rahmenbedingungen der 2. Etappe und weitere Details könnt ihr im nächsten Beitrag nachlesen (mobil über das Menü unterhalb dieses Beitrags, am Desktop über das Menü rechts).

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