Tag 1 – Reith bei Seefeld – Nördlinger Hütte

Nördlinger Hütte am Morgen der 2. Etappe
StartWegpunkteZielDistanzAnstiegAbstiegAnspruch
Reith bei SeefeldSchartlehnerhaus (1.856m)Nördlinger Hütte6,5 km1130m300mmäßig

Die erste Etappe ist recht kurz und so kann man sie ganz entspannt am Nachmittag starten. Eine Anreise mit dem Zug ist einfach möglich, denn die Tour startet direkt am Bahnhof.

Man folgt zunächst der Straße Richtung Norden, quert die Römerstraße und wandert auf dem Panoramaweg. Leider hat es bei mir die ganze Zeit geregnet, sodass ich nicht viel vom Panorama sehen konnte. Man folgt dem Panoramaweg bis man Richtung Norden in den Steig 211 abzweigen kann. Kurze Zeit später gehts rechts ab und in Serpentinen zum Schartlehnerhaus (1.856m). Von dort geht der Steig über den Latschenrücken des „Schoaßgrates“ das letzte Stück hinauf zur Nördlinger Hütte (2.239m).

Man läuft hauptsächlich im Wald. Zum Ende der Tour wird es lichter und durch die Latschenkiefern konnte ich durchaus erahnen wie schön hier der Weitblick sein kann. Manchmal ist es schade, dass man nichts sieht, wenn man den Berg hinaufsteigt. Auf der anderen Seite ist man umso fokussierter auf den Weg und die sauerstoffreiche Luft, die nach Regen riecht, hat auch ihren Charme.

Ich war dann trotzdem froh als ich bei der Nördlinger Hütte ankam. Hier ist zwar alles recht rustikal und einfach und es gibt auch keine warme Dusche. Dafür wird man aber sehr herzlich empfangen und der gut geheizte Ofen wärmt einen auch. Der Hüttenwirt, Tobias Müller, kocht hier selbst mit Leidenschaft und hilft gern bei der Routenplanung oder gibt einem eine gute Wetterberatung. Die Nördlinger Hütte ist einfach, aber irgendwie so wie man es sich vorstellt. Nicht zu groß, entspannte Leute und ein Hüttenwirt, der offensichtlich liebt was er tut.

Rahmenbedingungen:

Sonne: viel Wald, zum Ende hin Latschenkiefer (ich vermute es ist hier nicht allzu sonnig in Summe)

Wasser: kein Mangel, allerdings hat es ja auch die ganze Zeit geregnet 🙂

Wege: Bei der Etappe geht es die ganze Zeit recht gleichmäßig und stetig bergan (zunächst durch den Wald auf breiten Wegen, später schmalere Wanderwege durch Latschenkiefer). Für den Hund ist der Weg also auch gar kein Problem. Eine super Etappe, um sich warm zu laufen und ohne große Herausforderungen.

Unterkunft: Nördlinger Hütte; Betreiber: Tobias Müller

Öffnungszeiten: Anfang Juni (je nach Wetterlage) bis Anfang Oktober durchgehend geöffnet.

Telefon: +43 664 914 22 62

Homepage: http://www.noerdlingerhuette.at/BETREIBER/IN

  • Abendessen: Auswahl zwischen zwei Gerichten
  • Frühstück: einfaches Buffett
  • Hygiene: Katzenwäsche 😉 (Waschlappen nicht vergessen)
  • Hüttenschlafsack: ja
  • Hund: schläft mit im Mehrbettzimmer
  • Kosten: 13 Euro für Mehrbettzimmer inkl. Hund (als DAV-Mitglied); die Rechnung für das Essen habe ich leider nicht mehr.

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