Tag 6 – Bad Hofgastein – Bad Gastein

Oberhalb von Bad Gastein hat alles wunderbar geblüht und wir konnten Bienen bei der Arbeit beobachten.
StartWegpunkteZielDistanzAnstiegAbstieg
Bad HofgasteinAngertal
Jungerstube
Stubneralm
Bad Gastein13,01km677m787m

Track auf Bergfex:
https://www.bergfex.at/mybergfex/touren.liste/?id_tour=748434&page=mybergfex.touren.karte

Trotz des gemütlichen Bettes haben wir irgendwie viel zu kurz geschlafen. Vielleicht wurde ich aber auch von der Sonne geweckt. Und da wollen wir uns mal nicht beschweren, denn nass sind wir schon genug geworden auf der Tour ☺

Guten Morgen!

Nach einem ordentlichen Frühstück laufen wir die gleiche Straße wie am Vortag weiter in Richtung Angertal Skigebiet. Die eigentliche Etappe 10 des Almenweges endet im Angertal, aber wir sind diese nicht gegangen, da eben teilweise keine Hütten geöffnet hatten bzw. die Hütten keine Hunde mochten oder die Gesamttour mit allen Daten dann so nicht geklappt hätte. So ist unser Tag 6 äußerst Freestyle, verläuft teilweise auf der Etappe 11 des Almenweges, und bringt uns über die Stubneralm ganz gemütlich nach Bad Gastein.

Im Angertal Skigebiet angekommen gehen wir links über die Brücke und biegen dann direkt rechts ab und folgen dem Bach. Bei der „Salzburger Almenweg“-Bank biegen wir links ab in Richtung Schattbachalm und Miesbichlscharte. Wir laufen die ganze Zeit durch den Wald und kommen kurz auf einen Fahrweg, verlassen diesen aber kurzerhand wieder, um auf dem Wanderweg Nr.10 weiter zu gehen.

Schöner Wald-Wanderweg

Wir folgen nun den orangenen Schildern Richtung Jungerstube. Wir gehen nicht die Straße den offiziellen Wanderschildern folgend, sondern laufen weiterhin in Richtung Jungerstube.

Man kann auch im Sommer Wintertouren gehen…

Bei der Jungerstube geht der Weg links vorbei. Allerdings standen hier Kühe, genauer gesagt Jungtiere. Die fanden es irgendwie nicht so lustig, als wir mit Hund kamen. Nachdem die Kühe anfingen dem Hund hinterher zu rennen, bin ich kurzerhand mit Hund zurückgegangen, um dann rechts an der Jungerstube vorbei zu laufen und hinter den Kühen wieder auf dem offiziellen Weg zu landen. Bei arbeitenden Milchkühen hat man meistens keine Probleme. Spannend ist es allerdings bei Kühen, die ihr Kalb beschützen wollen oder eben bei manchen Jungtieren, die irgendwie Kräfte messen wollen oder es lustig finden Hunde zu jagen. Da gehe ich soweit möglich immer lieber einen Bogen.

Anfang Juli ist hier wirklich wunderbar, wenn alles so blüht.

Wir kreuzen dann die Senderbahn II und die Angertalbahn. Bei der Weggabelung danach gehen wir geradeaus Richtung Stubneralm statt weiter hoch Richtung Gipfel (außer ihr wollt das ☺). An der Stubneralm folgen wir dem Fahrweg bis zur Ahornhütte.

Stubneralm

An der Ahornhütte gehen wir vorbei und biegen danach links vorm Stubnerkogel ins Tal ab und folgen den Wegweisern Richtung Bad Gastein (roter Punkt, Nr. 111). Diesem Wanderweg folgen wir die ganze Zeit bis zur Talstation Stubnerkogelbahn.

Wer kann mir bitte erklären, was uns dieses Bild sagen soll?

Wir gehen durch Blumenwiesen, Gräser und später noch durch den Wald mit Blick auf Bad Gastein.

Überall blüht es…
Blick auf Bad Gastein

Unsere Unterkunft für die Nacht war die Alpenpension Haslinger. Bis auf dass es hier eine Sauna gibt, die man privat für 10 Euro die Stunde mieten kann, gibt es allerdings nichts Positives zu erwähnen. Wenn ihr nur günstig schlafen wollt, ist es okay, ansonsten würde ich etwas anderes suchen.

Kurz nach unserer Ankunft in der Pension kam der versprochene Regen. Also haben wir erstmal geduscht und für 19:30 Uhr die Privatsauna für eine Stunde gebucht. Da wir kein Essen in der Pension bekommen durften, sind wir nochmal nach Bad Gastein gelaufen und haben beim Gasteiner Wirtshaus Abendbrot gegessen. War jetzt nicht so günstig, aber ich glaub in Bad Gastein ist eh nichts günstig ☺ Nach dem Abendessen haben wir die Sauna genossen. Am Abend und in der Nacht gab es dann ein ordentliches Gewitter.

Rahmenbedingungen:

Sonne:

Abwechselnd Sonne und Schatten. Es lässt sich auch an heißen Tagen aushalten, da man im Wald die meiste Zeit nach oben geht.

Wasser:

Gibt es immer wieder, vor allem am Anfang der Tour.

Wege:

Straße, Schotterwege und Wanderwege im Wechsel – von allem was dabei

Unterkunft:

Alpenpension Haslinger, Schareckstraße 38, 5640 Bad Gastein (https://www.alpenpension-haslinger.com/) *unbezahlte Werbung – Antiwerbung*

  • Abendessen: –
  • Frühstück: nichts Besonderes, aber reichhaltig – frisches Spiegelei, diverse Auswahl direkt am Tisch serviert (u.a. Wurst-/Käseauswahl, Marmelade usw.)
  • Hygiene: Badezimmer mit Dusche im Zimmer
  • Hüttenschlafsack: nicht nötig
  • Hund: keine Probleme, darf nicht mit in Frühstücksraum
  • Kosten: 82,40 Euro (inkl. Frühstück und Sauna, ohne Abendessen)

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